Philosophischer Essay Wettbewerb 2014

Sapere aude!

Sind Menschenrechte eine westliche Erfindung? Ist Schönheit subjektiv? Sechs Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Hüffertgymnasiums Warburg er-hielten jetzt eine Auszeichnung für ihren Beitrag zum Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay. Sie verfassten jeweils einen philosophischen Essay zu Fragen, die uns alle von Zeit zu Zeit beschäftigen, die wir jedoch im Alltag meist nicht ausführlich reflektieren.

Vorbereitet wurde das Schreiben des Essays im Philosophieunterricht der Einführungsphase und Qualifikationsphase I (Jahrgangsstufe 10 und 11). Die Schüler wurden hier vor allem bezüglich der Methode des Schreibens eines Essays angeleitet. Die inhaltliche Leistung erbrachten die Schüler vollständig selbst. In der Qualifikationsphase I schrieben sogar alle Teilnehmer des Kurses einen Essay. Die Schülerinnen und Schüler wählten selbst die vier besten Essays aus, die dann eingesandt wurden – aufgrund der hohen Beteiligung wurde dem Hüffertgymnasium zugestanden, vier anstatt nur zwei Essays aus diesem Kurs ein-zusenden.

Als Rückmeldung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde, in der die Teilnahme am Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay 2014 bescheinigt und die Schülerinnen und Schüler „für einen guten Essay ausgezeichnet“ wurden. Dazu findet sich auf der Urkunde ein Bild des Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant, untertitelt mit den Worten „Sapere aude!“ – „Wage es, weise zu sein!“ oder freier im Sinne der Aufklärung „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Dies dürfte sicher Motivation sein, auch im nächsten Jahr wieder an dem Wettbewerb teilzunehmen und dann vielleicht zu den fünf besten von mehreren hundert Teilnehmern aus NRW zu gehören, die an der Winterakademie des Wettbewerbs auf Bundesebene teilnehmen und um den Gesamtsieg im Wettbewerb kämpfen dürfen.

Die Fachgruppe Philosophie gratuliert den Teilnehmern dieses Jahres und freut sich auch auf interessante Essays und eine rege Teilnahme am nächsten Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay.

 

 

Artikel zuerst veröffentlicht im März 2015

Herausragende Leistung einer Nachwuchsphilosophin
Schüler des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums nehmen regelmäßig am Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“ teil und sie erhalten  regelmäßig Anerkennungs-urkunden für besonders gute Leistungen. Dieses Jahr aber ist Herausragendes zu vermelden: Schon zum zweiten Mal nach 2005 ist eine Schülerin des AWG zur Philosophischen Winterakademie eingeladen. Der Essay von Laura Braun (Jahrgangsstufe Q2) hat die Jury in diesem Jahr besonders überzeugt. Daher hat Laura als eine der besten 25 von bundesweit deutlich über 500 Teilnehmern nun die Ehre, im Februar mehrere Tage lang Vorträgen von Philosophie-Professoren zu lauschen und an Fachdiskussionen in Münster teilzunehmen. Dabei wird Laura wiederum einen Essay, diesmal aber in einer Fremdsprache, schreiben. Sollte auch dieser Essay die hochkarätige Jury besonders überzeugen, dann winkt die Teilnahme an der Internationalen Philosophie-Olympiade in Vilnius (Litauen).
In ihrem jetzt ausgezeichneten Essay hat Laura Braun sich mit einem demokratiekritischen Zitat aus einem Werk Friedrich Schillers auseinandergesetzt. Ihre Überlegungen haben sie zu dem Schluss geführt, dass diese Staatsform trotz ihrer Schwächen und Gefährdungen letztlich doch die erstrebenswerteste sei, weil in ihr die Regierenden kontrolliert werden dürften und sollten. Mit Laura freuen sich der Schulleiter Dr. Olaf Goeke und die Philosophielehrerin Dr. Désirée Bourger: „Die Einladung zur Winterakademie ist eine große Ehre für Laura und das AWG und eine fantastische Chance, sich neue denkerische Anregungen auf höchstem fachlichem Niveau zu holen.“

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